Bio-Fast Food - Ein Oxymoron?

Wer hätte das gedacht? Sogar die fettigen und als ungesund geltenden Fast Food-Gerichte gibt es schon in biologischer Ausfertigung. So haben sich vereinzelt durchaus schon Pommes-Buden, deren Pommes Frites mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet sind, etabliert. Inwiefern unterscheiden sich die ökologischen Pommes nun von herkömmlich produzierten Fritten? Bio-Pommes werden zum einen aus Kartoffeln hergestellt, die ohne die Zufuhr von chemischen Düngemitteln oder Pestiziden angebaut werden. Außerdem wird beim Vorbacken der Pommes Bio-Sonnenblumenöl verwendet und die Bio-Pommes werden in der Regel nicht gepresst, sondern aus ganzen Kartoffeln geschnitten.

Doch nicht nur biologisch hergestellte Pommes gehören zum Bio-Fast Food-Sortiment. Auch Cola kann bereits auf ökologischer Basis produziert werden. Natürlich wird auch die Bio-Cola mit rein biologischen Zutaten versehen und verzichtet außerdem noch auf das kaum wegzudenkende Koffein. Das unverkennbar süßliche Cola-Aroma darf jedoch auch bei einer Bio-Cola nicht fehlen. Dieses wird mit Zitronen- sowie Holundersaftkonzentrat, außerdem mit Honig, Wasser, Karamel und CO2 ersetzt.

Sogar ein Bio-Fast Food-Unternehmen namens 'Yellow Sunshine' hat sich schon in Berlin angesiedelt. In diesem Fast Food-Restaurant wird ein breites Spektrum an ökologisch hergestellten Speisen und Getränken angeboten, welches sich von Burgern und Pommes über Cola und Sojadrinks erstreckt – alles natürlich in Ökopapier und Ökopappe verpackt.