Ein nach biologischen Maßstäben angelegter Garten unterscheidet sich in der Regel stark von konventionellen Gartenanlagen. So wird in Bio-Gärten völlig auf chemische Substanzen wie künstliche Düngemittel oder Pestizide verzichtet. Statt dessen setzen Bio-Gärtner auf den natürlichen Lauf der Natur, in welchem sowohl fürs Düngen als auch für die biologische Schädlingsbekämpfung gesorgt ist.
Bei ökologisch vermehrtem Saatgut handelt es sich als Mindestanforderung um Saatgut von konventionell gezüchteten Sorten, das nur ein einziges Mml unter biologischen Bedingungen vermehrt werden musste. Da für die ökologische Wirtschaftsweise ganz andere Anforderungen an die Sorten gestellt werden (z.B. bezüglich Schädlingstoleranz), gibt es auch eine rege biologische Züchtung. Ökologisch gezüchtetes und vermehrtes Saatgut ist also von Biozüchtern entwickelt und biologisch vermehrt.
Wer gibt uns die Garantie, dass Bioprodukte tatsächlich rein biologisch angebaut werden? Immer häufiger machen Gerüchte die Runde, in denen von Pestizid- und Nitratrückständen auf eben solchen biologischen Produkten die Rede ist. Darum sollte sich jeder die Frage stellen, ob er nicht besser seine eigenen Bio-Kartoffeln und Bio-Erdbeeren anbauen sollte.